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Méharée im Tefedest (Algerien)

Méharée im Tefedest

Garet el Djenoun

Geisterberg im Tefedest

Im Schatten des Hoggar liegt das Tefedest-Gebirge, welches ebenfalls vulkanischen Ursprungs ist. Beeindruckend ist die völlige Einsamkeit der Region, in der selbst Tuaregnomaden selten anzutreffen sind. Im Norden an der äußersten Spitze des Tefedest blickt das phantastische immer bedrückend gegenwärtige Massiv des Garet el Djenoun wie ein Wachturm auf den Reisenden herab, in der Vorstellung der Tuareg Geisterberg und Sitz der Kel Essuf. In den seitlichen Tälern finden sich Felsgravuren und versteckt liegende Wasserstellen oder gar fließende Bächlein, an denen üppig blühender Oleander als letztes Relikt einer längst vergangenen Zeit überrascht. Im westlichen Tefedest kontrastiert eine weiße von kegelförmigen kleinen pitons durchsetzte Sandebene mit dem schwarzen Granit. In dieser absoluten Stille sind der Rhythmus der Karawane und der eigene Atem die einzig wahrnehmbaren Geräusche. Und natürlich der Gesang von moula-moula...

eine Reise organisiert von Desert Team, Bern


Méharée - Teil 1

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Méharée - Teil 2

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"Ich sehe vor mir die Wüste. Ich sehe ihre große Öde voll blühender Farben, wo sonst nichts anderes mehr blüht, Farben des glühenden Mittags, Farben der Dämmerung, Farben der unsäglichen Nacht." Max Frisch